GLP-1: Wann kommt die Therapie zum Einsatz?
Wann ist eine GLP-1 Therapie bei Typ 2 Diabetes sinnvoll? Erfahre, wann sie eingesetzt wird.
Mit Typ 2 Diabetes kann dein Schlaganfallrisiko steigen. Erfahre, wie Bewegung, Ernährung und ein gutes Diabetes-Management einen Hirninfarkt vorbeugen können.
In Deutschland erleiden jährlich etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall.1 Viele Betroffene erleben ihn als plötzliches Ereignis – obwohl die zugrunde liegenden Veränderungen im Körper meist schon lange vorher beginnen.
Für Menschen mit Typ 2 Diabetes ist es besonders wichtig, ihr persönliches Risiko zu kennen. Ihr Risiko für Herz‑Kreislauf-Erkrankungen – einschließlich Schlaganfall – ist erhöht.2 Mit bewussten Alltagsschritten und einem guten Diabetes‑Management lässt sich viel tun, um die Blutgefäße zu schützen und einem Hirninfarkt vorzubeugen.
Bei Typ 2 Diabetes steigt der Blutzucker nach dem Essen oft stärker an und bleibt länger erhöht. Auf Dauer kann das die Blutgefäße schädigen. In den Gefäßwänden lagern sich Fett- und Kalkablagerungen (Plaques) ab – sie verengen die Gefäße und erschweren den Blutfluss.3
Dieser langsame Prozess wird Arteriosklerose genannt. Er kann über Jahre unbemerkt ablaufen und das Risiko erhöhen, dass sich Blutgerinnsel bilden.4 Blockiert ein solches Gerinnsel ein Gefäß im Gehirn, kann ein Hirninfarkt entstehen.
Ein Schlaganfall kann sehr unterschiedliche Auswirkungen haben, je nachdem, welcher Bereich des Gehirns betroffen ist. Mögliche Folgen eines Schlaganfalls sind5:
Für Menschen mit Typ 2 Diabetes kann das Risiko für langfristige Komplikationen nach einem Schlaganfall erhöht sein. Umso wichtiger ist es, dein persönliches Risiko zu kennen und gezielt gegenzusteuern. Wenn du Maßnahmen zur Schlaganfallprävention fest in dein Diabetes-Management integrierst, kannst du aktiv etwas für deine Gesundheit tun. Dazu gehören zum Beispiel angepasste Alltagsgewohnheiten, die helfen können, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Schon kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken:
Bei Menschen mit hohem Herz‑Kreislauf-Risiko können bestimmte moderne Diabetesmedikamente zusätzlich helfen, das Risiko zu senken. Sie wirken nicht nur auf den Blutzucker, sondern können – je nach Wirkstoff – auch Einfluss auf Gewicht und Herz-Kreislauf-Gesundheit haben.
Ob eine solche Behandlung zu dir passt, klärst du am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Mit der richtigen Unterstützung und einem gut abgestimmten Diabetes‑Management kannst du dein Schlaganfallrisiko aktiv senken. Eine gute Vorbereitung auf das Arztgespräch hilft, gemeinsam passende Schritte zu planen. Tipps dafür findest du in unserem kostenlosen Leitfaden.
Typ 2 Diabetes betrifft mehr als den Blutzucker. Unser kostenloses PDF hilft dir, Herz, Nieren & Co. im Blick zu behalten.
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